Mein Hauptsitz ist Düsseldorf – hier berate ich im Umkreis von rund 75 km. Gleichzeitig bin ich regelmäßig in Oldenburg und der Region vor Ort und kenne die dortige Bausubstanz ebenso genau wie im Rheinland: von der Gründerzeit-Villa bis zum niedersächsischen Einfamilienhaus der 1960er-Jahre. Ob Ihr Gebäude nun im Rhein-Kreis Neuss, in Krefeld oder im Ammerland steht – ich bringe die passende Ortskenntnis mit.
Rund um Düsseldorf ist die Bebauung sehr unterschiedlich geprägt. Die Mittelstädte im Umland – Meerbusch, Kaarst und Teile von Ratingen – sind stark durch freistehende Einfamilien- und Doppelhäuser aus den 1960er- bis 1980er-Jahren geprägt: unzureichende Dämmung, veraltete Heiztechnik und undichte Fenster sind hier typisch. In Ratingen-West steht zusätzlich eine große Nachkriegssiedlung aus den 1960ern mit besonders hohem Sanierungsbedarf.
Neuss und Krefeld sind dagegen deutlich vielfältiger: In den Innenstädten und Ortsteilen wie Neuss-Gnadental oder der Krefelder Innenstadt dominiert gründerzeitliche Mehrfamilienhausbebauung mit oft denkmalgeschützten Fassaden, während die Außenbezirke (Neuss-Holzheim/Norf/Rosellen, Krefeld-Uerdingen/Hüls) wieder eher von Einfamilien- und Reihenhäusern geprägt sind. In Dormagen reicht die Spannbreite von der denkmalgeschützten Altstadt Zons über Nachkriegsbauten in Dormagen-Mitte bis zu Einfamilienhäusern in Delhoven und Nievenheim.
In allen diesen Kommunen gibt es zusätzlich zu BAFA und KfW das NRW-Landesprogramm "Klimafreundliches Wohnen und Arbeiten". Der Rhein-Kreis Neuss unterstützt Eigentümer außerdem mit einer eigenen Klimakampagne zur energetischen Sanierung.
Oldenburg selbst ist die drittgrößte Stadt Niedersachsens mit rund 175.000 Einwohnern und – laut Zensus 2022 – mit 45.181 Wohngebäuden der höchsten Wohngebäudezahl unter vergleichbaren niedersächsischen Städten. Grund dafür ist der besonders hohe Anteil an Ein- und Zweifamilienhäusern, überwiegend aus den 1950er- bis 1970er-Jahren: ungedämmte Außenwände, teils noch Einfachverglasung und alte Gas- oder Ölheizungen sind hier die Regel.
Im Umland wird es noch ländlicher: Wardenburg, Bad Zwischenahn, Rastede und Westerstede im Landkreis Ammerland bestehen zu 75–85 % aus freistehenden Einfamilienhäusern und Bungalows, überwiegend Baujahr 1960–1985, mit einem für den ländlichen Raum typisch hohen Anteil an Ölheizungen. In Delmenhorst, südwestlich von Bremen, finden sich dagegen wieder verdichtete Nachkriegswohngebiete mit einem höheren Mehrfamilienhausanteil aus den 1950er- und 60er-Jahren.
Ergänzend zu BAFA und KfW steht in ganz Niedersachsen die Landesförderung der NBank zur Verfügung, die sich mit den Bundesprogrammen kombinieren lässt.
Egal ob Nierst und Ossum-Bösinghoven (Meerbusch), Neuss-Gnadental, das historische Zons (Dormagen), die Krefelder Innenstadt oder das Ortsbild rund um Schloss und Kloster Rastede: In vielen meiner Einsatzgebiete gibt es denkmalgeschützte Bausubstanz, bei der eine klassische Außendämmung nicht genehmigungsfähig ist. Für solche Fälle plane ich bauphysikalisch korrekte, schimmelfreie Innendämmung – eine Spezialisierung, die in dieser Häufung nicht jeder Energieberater mitbringt.
Die oben genannten Städte und Gemeinden sind die, in denen ich am häufigsten vor Ort bin – sie sind aber nur ein Ausschnitt. Grundsätzlich berate ich in ganz Nordrhein-Westfalen und in ganz Niedersachsen, mit Schwerpunkt im Umkreis von rund 75 km um Düsseldorf und Oldenburg. Ist Ihr Ort nicht aufgeführt, sprechen Sie mich einfach an.
Aktuelle Fördersätze für BAFA, KfW und die Landesprogramme ändern sich regelmäßig – die jeweils aktuellen Zahlen finden Sie gebündelt auf der Fördermittel-Seite, statt sie hier für jeden Ort einzeln zu wiederholen.